Fairphone

In einem Mobiltelefon sind rund 60 verschiedene Stoffe verbaut. Die Rohstoffgewinnung findet häufig unter Menschenrechtsverletzungen und massiver Umweltzerstörung statt, auch in der Produktion von Mobiltelefonen sieht es nicht besser aus. Umso erfreulicher, dass es nach der Fairen Maus bald eine weitere faire Alternative in der IT gibt:

Logo FairPhone

Ziel des FairPhones ist es, ein möglichst faires Mobiltelefon herzustellen. So wurden zum Beispiel nur Minieralien von Minenarbeitern gekauft, die nicht von Warlords ausgebeutet und kontrolliert werden. Außerdem bekommen die Minenarbeiter einen fairen Preis für ihre Arbeit. Dafür reist das FairPhone Team auch in die Miniengebiete, wie z.B. in den Kongo, wo Cobalt und Kupfer abgebaut werden. Ein beeinduckendes Video über die Reise könnt Ihr Euch hier anschauen.

Aber nicht nur die Rohstoffgewinnung, auch der Produktionsprozess und das Recycling werden betrachtet. Die Produktionskette soll transparenter, fairer und weniger umweltschädigend gestaltet werden. Wie auch schon bei der fairen Maus ist sich das Team um FairPhone bewußt, dass ein 100% faires Mobiltelefon aufgrund der komplexen Produktionskette und der Vielzahl an Rohstoffen nicht möglich ist. Das FairPhone soll ein erster Schritt in die richitge Richtung sein und Denkanstöße geben.

Und so könnte das faire Mobiltelefon aussehen:

fairphone

 

Im dritten Quartal 2013 soll das Handy in den Handel kommen. Es wird zwischen 250 und 300 Euro kosten und unabhängig vom Telefonanbieter angeboten werden. Das Fairphone ist so konzipiert, dass jedes Bauteil ersetzt werden kann. Dadurch muss das Moliltelefon nicht weggeschmissen werden, wenn nur eine Komponente kaputt ist. Als Betriebssystem wird Android oder aber, wenn es sich als stabil genug herausstellt, eventuell auch Firefox benutzt.

Wenn Ihr nicht verpassen wollt, wann das FairPhone erhältlich ist, könnt Ihr FairPhone auf Facebook  oder auf  Twitter folgen.