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Nachtcache Suche

Im Park querfeldein laufen, auf Bäume klettern, über Bachläufe springen, unter Brücken rumkriechen, nachts im Wald mit Taschenlampen leuchten, unter Büschen wühlen, Steine umdrehen … – all das, was mensch als Erwachsener eigentlich nicht mehr macht kann man beim Geocachen wieder erleben.

Was ist Geocaching?

Das ist eigentlich die gute alte Schnitzeljagd nur ohne Schnitzel sondern stattdessen mit einem GPS-fähigen Handy oder GPS Gerät.

Dreh- und Angelpunkt sind die Geocaching Plattformen im Internet. Die, mit über 2 Millionen aktiven Caches, größte Plattform ist Geocaching.com. Auf diesen Plattformen sind die Caches verzeichnet.

Geocache Inhalt

Geocache Inhalt

Ein Cache ist ein wasserdichter Behälter, der von jemandem irgendwo versteckt worden ist. In dem Behälter befindet sich mindestens ein Logbuch in das sich die Finder eintragen können; meist auch noch andere kleine Dinge (Nippes) zum Tauschen. Derjenige, der den Cache versteckt hat veröffentlicht die GPS Koordinaten auf einer Geocaching Plattform und dann kann der Cache gesucht werden. Beim Verstecken eines Caches sind verschiedene Dinge zu beachten, z.B. dass dieser nicht auf Privatgrundstücken, in Biotopen und Naturschutzgebieten außerhalb von Wegen versteckt oder nicht vergraben werden darf.

Als Geocacher zieht man also mit seinem Handy los und sucht anhand von den Koordinaten den Cache. Wenn man ihn gefunden hat trägt man sich in das Logbuch ein und versteckt die Dose wieder so, wie man sie gefunden hat. Man muss darauf achten, dass man sich bei der Suche möglichst unauffällig verhält, um das Versteck Passanten nicht zu verraten.

Kurz: Geocaching macht großen Spaß.

Es verbindet das Internet und die „Tekki-Gadgets“, die damit verbunden sind (Smartphone, Tablet) mit dem wahren Leben – einem guten alten Spaziergang an der frischen Luft oder einer Fahrradtour.

Was mir besonders dabei gefällt ist, dass es nicht kommerziell ist. Die Leute, die die Caches verstecken tun dies, weil sie Spaß daran haben. Und was sie sich ausdenken ist zum Teil der Wahnsinn: Da werden zum Beispiel ganze Geocache Stadtrundgänge ersonnen, Boxen mit ausgeklügelten Öffnungsmechaniken gebaut und aufgestellt oder nachts Wanderwege mit Reflektoren und UV-Beschriftungen gekennzeichnet.

Geocachen

Box mit ausgeklügelter Öffnungsmechanik

Als Suchender braucht man auch nicht viel: Man muss sich bei einer Geocaching Plattform registrieren (kostenlos – es gibt aber auch eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft) und man braucht ein GPS-fähiges Handy – schon kann es losgehen.

Durchs Geocachen kann man seine eigentlich gewohnte Umgebung wunderbar neu entdecken und auf der Cache Suche kommt man in Ecken, die man vorher nicht gekannt hat und man sieht plötzlich Dinge, die einem vorher noch nie aufgefallen sind.