Was Geld bei der Bank mit Nachhaltigkeit zu tun hat

Wir haben alle irgendwo Geld liegen. Die einen haben mehr – die anderen haben weniger. Und ich meine jetzt nicht das Kleingeld in Sparschweinen oder Kaffeedosen, sondern das Geld, das wir bei der Bank liegen haben. Wir haben etwas Geld anlegt und hoffen darauf, dass es sich vermehrt – dass wir Zinsen dafür bekommen.

Doch wisst Ihr, was die Bank mit Eurem Geld macht? Wisst Ihr in was sie investiert und wem sie Geld leiht?

Es gibt dazu einen ganz schönen Film. Er ist schon etwas älter und sicherlich in der Darstellung sehr verkürzt und vereinfacht; er hat mich aber vor ca. 3 Jahren zum Nachdenken und Handeln gebracht:

Ich habe mich gefragt: Will ich mit meinem Geld Waffenproduzenten, Kriege, Tierversuche, Pelzfarmen oder die industrielle Landwirtschaft finanzieren? Nein. Deshalb habe ich ein Tagesgeldkonto bei einer der nachhaltigen Banken in Deutschland, der Triodos Bank eröffnet und mein Geld dort angelegt. Mein Geschäftskonto habe ich bei der GLS Bank – einer weiteren genossenschaftlich organisierten nachhaltigen Bank. Diese Banken kommunizieren ganz transparent wem sie alles Geld leihen und in welche Projekte und Unternehmen sie investieren.

Bei Attac gibt es eine Liste mit Alternativbanken: www.attac.de. Und auch viele weitere Informationen rund um das Thema »Krötenwanderung« und Bankwechsel gibt es bei Attac: www.attac.de/aktuell/bankwechsel oder unter: www.bewusst-investieren.de.

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