Stromverbrauch von Servern sinkt

Endlich mal eine gute Nachricht zum Wochenanfang. Der Stromverbrauch von Servern in Deutschland ist gesunken.

Wie BITKOM meldete sank der Stromverbrauch um 4% auf 9,7 Terawattstunden (TWh).  Das entspricht einem Anteil von 1,8% des Stromverbrauches in Deutschland. Beachtenswert dabei ist, dass die Zahl der Server im gleichen Zeitraum um 7% gestiegen ist. Hier ist ein Trend in Richtung mehr Energieeffizienz zu erkennen. Interessant ist auch, dass der Trend zu größeren Rechenzentren geht. Besonders die Zahl der mittleren – großen Rechenzentren mit mind. 500 physikalischen Servern ist um 15% überproportional gewachsen.

Neben einer effizienteren IT konnte Energie bei der Klimatisierung und der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) eingespart werden. Die letzten beiden Posten sind für ca. 40% des Energiebedarfes eines Rechenzentrums verantwortlich.

Für die Zukunft ist das Ziel aber noch höher gesteckt:  Der Stromverbrauch von Rechenzentren soll um 25%  gesenkt werden, so BITKOM-Vizepräsident Volker Smid. Energieeffiziente Server schonen nicht nur die Umwelt, sondern werden auch zu einem immer wichtigeren ökonomischen Faktor. Trotz der Einsparungen haben sich die Stromkosten, aufgrund steigender Strompreise um 12% erhöht. Energieeffizienz trägt damit zur Wettbewerbsfähigkeit der Rechenzentren bei.

Die Ergebnisse der Studie vom Borderstep Institut (im Auftrag von BITKOM) könnt ihr hier nachlesen.