Müllsozialstudie vor der Haustür

Neulich habe ich meine Mittagspause äußerst sinnvoll genutzt. Ich habe hier in der Straße in dem Stück, wo niemand wohnt, für das sich also auch niemand zuständig fühlt (denn hier kehrt ja jeder nur vor seiner eigenen Haustür), den Müll aufgesammelt.

Es ist sehr interessant, was ich dort so gefunden habe:

  • mehrere Bifi Verpackungen
  • natürlich Zigarettenkippen
  • Zigarettenschachteln
  • die Plastikhülle von Zigarettenschachteln
  • Taschentücher (benutzt und unbenutzt)
  • Kaugummis (gekaut und ausgespuckt)
  • zahlreiche Glasflaschen (heil und kaputt – hauptsächlich Bierflaschen)
  • Tüten (Plastik und Papier)
  • ein leerer Gassibeutel (leider nicht geeignet für meine Sammlung, da ich so ein Exemplar schon habe)
  • eine leere Toastbrottüte
  • eine Milchschnitte (noch originalverpackt)
  • mehrere Papierkaffeebecher
  • ein Pflaster (noch unbenutzt und verpackt)
  • ein Plastikeisbecher mit Löffel
  • viele Verpackungen von Süßigkeiten (Schokoriegel, Kaugummi …)
  • einen abgefahrenen Audi (was auch sonst) Seitenspiegel
  • zahlreiche neue Befestigungsschrauben für irgendwas
  • Teile einer kaputten Radkappe
  • ein Stück Schot/Leine
  • ein Mp3 Player Kabel
  • Mc Donalds Müll (den findet man wohl leider überall)
  • zwei leere Blisterverpackungen Viagra
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One thought on “Müllsozialstudie vor der Haustür

  1. Als langgedienter Mülldetektiv erkenne ich, dass in deiner Straße ein Bifi-liebender, rauchender Mann mit einem Hang zu Kaugummis und Milchschnitten wohnt. Zuletzt hat er aus Wut über einen Wackelkontakt seines MP3-Players und des pappigen Mc-Donaldsessen ein Auto demoliert. Wie die Viagra in die Geschichte passt, erschließt sich mir noch nicht.

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