Google legt seine Energiebilanz offen

Endlich hat einer der größten Internetkonzerne seine Energiebilanz offen gelegt.  Das freut mich sehr, denn immerhin erhöht es die Transparenz und ermöglicht etwas mehr, den Energieverbrauch des Internets zu berechnen.

In der Kurzfassung lässt sich sagen: 2010 verbrauchte Google 2,3 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das enspricht dem Verbrauch von Aachen oder Heidelberg. Sehr imposant, auch wenn es weniger ist als manch ein Industriekonzern. Die gesamte Studie von Google findet ihr hier. In den vergangenen Tagen haben schon viele über Googles Energiebilanz geschrieben. Um nicht alles zu wiederholen, will ich Euch hier einige Quellen vorstellen.

Die TAZ berichtete, genauso wie die SZ und die WELT (hier besonders amüsant die Kommentare ;) ). Der Beitrag von Greenpeace Österreich stellt gegenüber, welche der großen Konzerne ihre Energie- und CO2 Bilanzen offenlegen. SEO-United verlangt sogar augenzwinkernd das Oktoberfest, als Energieverschwender, zu verbieten.

Das Thema Energieverbrauch im Internet und/oder Google wird uns weiter beschäftigen, zumal die kritische Auseinandersetzung mit den von Google veröffentlichten Zahlen erst noch beginnt.

Wenn ihr interessante Beiträge kennt, freue ich mich, wenn Ihr sie in den Kommentaren postet.

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