10 Tipps zum Energiesparen – Heizung

Es wird kalt, ach was sag‘ ich es ist kalt. Hier kommen meine Tipps zum Heizenergiesparen:

  1. Achtet auf die Raumtemperatur
    Bei einer Reduktion von 1°C werden bis zu 6 % weniger Heizenergie benötigt. Es ist der Klassiker unter den Energiespartipps. Trotzdem: Es empfiehlt sich die Zimmertemperatur regelmäßig zu prüfen und sich nicht nur aufs Gefühl zu verlassen. Im Laufe des Winters tritt häufig eine Gewöhnung ein. Das hat zur Folge, dass das bei Vielen gegen Ende des Winters die Zimmertemperatur höher liegt als zu Beginn des Winters.
  2. Haltet Eure Türen geschlossen, auch innerhalb der Wohnung
    Kühle Räume mit der warmen Luft aus geheizten Räumen zu wärmen, ist nicht empfehlenswert. Ihr spart dadurch keine Energie. Was aber problematischer ist, ist dass mit der warmen Luft auch Feuchtigkeit in die kühleren Räume getragen wird, denn wärmere Luft transportiert mehr Feuchtigkeit als kalte. Folge: Die Schimmelgefahr steigt. Für Wohnräume ist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent empfehlenswert.
  3. Stoßlüften
    Als Faustregel gilt je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden. Stoßlüften solltet ihr immer mehrmals täglich. Für einen vollständigen Luftaustausch reichen von Dezember bis Februar 4-6 Minuten, im März und November ca. 8-10 Minuten und von April bis Oktober ca. 12-15 Minuten.
  4. Heizkörper nicht zustellen
    Noch so ein Klassiker unter den Tipps, aber es hilft nichts. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, haltet einem Mindestabstand von 20 cm zum Heizkörper. Es bedankt sich übrigens nicht nur Euer Geldbeutel,  auch ihr werdet den wärmeren Raum schätzen. ;)
  5. Prüft Eure Thermostatventile
    Thermostatventile werden oftmals vernachlässigt. Dabei schätzt CO2 Online, dass rund
    die Hälfte aller Thermostatventile in Deutschland defekt sind. Defekte Ventile sind schwer zu erkennen. Läßt sich der Thermostatventil schwer drehen oder bleibt die Heizung auch warm wenn das Ventil ausgedreht ist, dann ist es spätestens Zeit für einen Austausch. Korrekt funktionierende Thermostatventile sind übrigens vom Vermieter zu stellen.
  6. Genug Wasser in der Heizung
    Zu Beginn der Heizperiode checken, ob der Wasserstand stimmt, ggf. Wasser nachfüllen. Müsst ihr mehrmals in einer Heizperiode Wasser nachfüllen, sollte die Heizungsanlage von einem Fachmenschen angeschaut werden, denn es kann sein, dass irgendwo Wasser verloren geht.
  7. Heizungsanlagen warten lassen
    Regelmäßige Wartung erspart Euch (hoffentlich) einen plötzlichen Heizungsausfall, zudem kann der Fachmensch Verschleißteile rechtzeitig austauschen und die Heizungseinstellungen prüfen.
  8. Rollläden oder Gardinen
    Wenn Ihr Rollläden vor den Fenstern habt oder (dicke) Gardinen nutzt Sie! Gerade durch Rollläden lässt sich viel Energie einsparen. Die Zahlen schwanken zwischen einer Reduktion von 20 bis 50% des Wärmeverlustes durch das Fenster. Das ist aber immer abhängig von der Bauart des Fensters und des Hauses. Ihr könnt den Wärmeverlust auch ganz einfach selber prüfen: Einfach mal die Temperatur im Rollladen und davor messen.
  9. Dichtungen Fenster
    Spätestens wenn es bei geschlossenem Fenster zieht, solltet Ihr Euch die Dichtungen anschauen. Dichtungen werden mit der Zeit spröde und sollten regelmäßig erneuert werden (ca. alle 7-15 Jahre).  Wie sehr es ziehen kann habe ich Euch ja mit diesem Bild verdeutlicht. Dichtungen lassen sich günstig im Baumarkt kaufen. Achtet aber auch auf das Dichtungsprofil.
  10. Neue Heizungsanlage mit Solarunterstützung
    Manchmal hilft es alles nichts. Wenn die Heizungsanlage zu alt ist, muss ein Austausch her. Ihr solltet immer über eine Solarunterstützung nachdenken. Gerade wenn auch das Warmwasser bereitgestellt werden soll, ist Solarthermie super.