Bundespreis ecodesign 2015 verliehen

 

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Die Entscheidungen für den Bundespreis Ecodesign sind nun gefallen. Ich bekomme schon mehrere Jahre den Newsletter, habe den Wettbewerb und die Preisträger in diesem Jahr zum ersten Mal richtig wahrgenommen und festgestellt, dass da wirklich tolle Produkte, Konzepte und Ideen dabei sind.

Es wurden acht Projekte in den Kategorien Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs ausgezeichnet. Nominiert wurden 33 Projekte und Bewerbungen gab es in diesem Jahr 288.

Sehr gut gefällt mir der, in der Kategorie Produkt, ausgezeichnete Fahrradanhänger H tour (Hinterher tour), den man ganz schnell vom Anhänger zum Handwagen, zum Reisetrolley, zur Sackkarre, zur Wanderrikscha und zum Einkaufshelfer umwandeln können soll. Außerdem lässt er sich ganz flach nach Gebrauch wieder zusammenfalten und verstauen. Er soll aus langlebigen Materialien gefertigt und alle Teile sollen austauschbar sein.

Interessant finde ich auch, dass die Firma Freitag, die ja berühmt geworden ist durch ihre Taschen aus recycelten LKW Planen, ebenfalls ausgezeichnet worden ist für ihre Produktlinie F-abric. Sie produzieren, in dieser Linie, Kleidung aus Hanf und Flachs. Diese beiden Pflanzen sind bei uns heimisch bzw. kultivierbar und die Fasern sollen eine deutlich bessere Ökobilanz, in Bezug auf den Wasserverbrauch und Transportwege haben, als Baumwolle.

In der Kategorie Konzept wurde das Projekt Radbahn U1 ausgezeichnet. Dieses möchte Berlins ersten weitestgehend überdachten Radweg realisieren. Er soll 9 Kilometer lang sein und vom Bahnhof Zoo bis zur Warschauer Brücke führen. Eine sehr interessante Idee, wie ich finde.

Alle Gewinner mit Abbildungen sind hier zu sehen. Auf der Website des Bundespreis ecodesign sind weitere Informationen u.a. zur Jury, den Kriterien und den Preisträgern aus den letzten Jahren zu finden.

Quelle Logo: Presseservice Bundespreis Ecodesign

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