Aufreger der Woche: Die kleinen Tüten an der Kasse von Drogeriemärkten

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Szene an der Kasse: Irgendjemand hat reichlich Zeugs in einem Drogeriemarkt eingekauft. Zum Abtransport des Einkaufs wird dann eine von den kostenlosen Miniplastiktütchen, die hinten an der Kasse hängen, abgerissen und so viel Zeugs wie möglich hineingestopft. Oft reicht eine von den Minitüten gar nicht aus, so dass eine weitere vom Tütenblock abgerissen und ebenfalls vollgestopft wird.

Mich wundert immer mit welcher Selbstverständlichkeit viele Kunden dieses Angebot in Anspruch nehmen und das, obwohl wir doch alle inzwischen wissen, dass viel zu viele Plastiktüten, insbesondere diese dünnen Einwegdinger, u.a. in Gewässern landen.

Richtig aufregen kann ich mich aber über die Drogeriemärkte, die diese Tüten kostenlos zur Verfügung stellen. An dieser Stelle wollte ich mich eigentlich richtig schön über Budni aufregen, die ebenfalls die kostenlosen Minitütchen an der Kassen hängen haben und zugleich immer einen auf super nachhaltig machen (ok die Tüten bei Budni hatten, wenn ich es richtig erinnere, einen blauen Engel aufgedruckt) aber daraus wird nun doch nichts:

Ich stand gestern bei Budni an der Kasse und sehe statt der Tütchen ein Schild mit der Aufschrift: »Huch, wo sind denn die kleinen Tüten hin? Budni nimmt die Tüten vom Haken. Tschüss Einwegtüten! Helfen Sie mit: Wir reduzieren Plastikmüll.« Da kann ich nur sagen: Bravo Budni – Applaus, Applaus endlich kommen die Minitütchen weg!